Beiträge von NOFB

    Im Gegensatz zum Amateursport und dessen Spielklassen geht es bei der 3.Liga um Profisport. Damit verbunden ist auch die Ausübung des Grundrechtes auf freie Berufsausübung laut Artikel 12, Abs. 1 GG.

    Ich finde es in diesem Zusammenhang schon bezeichnend, das dazu die kommunalen Entscheidungsträger mit ablehnender Haltung einiger weniger Drittligastandorten sich dazu aber nicht äußern.

    Na dann können wir ja morgen alle Kneipen und Restaurants wieder öffnen. Werden ja auch nicht von Hobby-Gastronomen betrieben. ;)

    Aber, aber:)Selbstverständlich darf auf Spielplätzen, selbstverständlich unter Einhaltung der Hygienevorschriften und des Abstandsgebotes, auch wieder gespielt werden, z.B. in Meck-Pomm ab heute:

    Wie sieht denn da das Abstandsgebot bei Fußballern aus? Wird das Recht um den Ball aus sicherer Entfernung ausgewürfelt? Seitenschießen?

    5 Städte wollen bei den Geisterspielen nicht mitmachen. Wo soll das hinführen?

    Na hoffentlich zur Vernunft. Magdeburgs OB erwähnt da ganz deutlich, dass die Regeln für alle gelten. Wir müssen alle mit den Einschränkungen leben und da dürfen Einzelne keine Ausnahmen machen.

    Es geht wohl darum das Stadion für internationale Veranstaltungen, z.B. der Leichtathletik, behindertengerecht umzubauen. Dafür gibt es in Berlin kein passendes, das Olympiastadion ist zu groß. Die Nutzung als Fußballstadion ist doch eher ein Abfallprodukt, weil Berlin kein drittligataugliches vorweisen kann. Warum die Kosten so hoch sind, wissen die Baufachleute.

    Das etwas getan werden muss, ist klar. Die Frage ist nur zu welchem Preis. Wie hoch soll denn am Ende für die Vereine die Miete ausfallen, damit eine vernünftige Gegenfinanzierung stattfinden kann? Wie viele Veranstaltungen neben dem Fußball werden da noch stattfinden, um die 120 Millionen Euro zu rechtfertigen?


    Am Ende wird es noch so kommen, dass das Ding erst mal abgerissen und anschließend festgestellt wird, dass es für einen Neubau in der Lage kein Baurecht gibt. Das aktuelle Immissionsschutzgesetz ist da recht unsanft. Der Alt-Anlagen-Bonus sollte an dieser Stelle nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden.

    Es sollte besser eine Sanierung in Betracht gezogen werden. Welchen Sinn ergibt es, für ein paar kleinere Sportveranstaltungen ein Stadion für mindestens 120 Millionen Euro zu bauen. Wobei die Kosten mit Sicherheit während der Bauphase noch steigen werden. Die Flutlichtmasten zu sanieren und das alte Funktionsgebäude in die heutige Zeit zu bringen, dürfte ja wohl kaum mehr als zwanzig Millionen Euro verschlingen.

    Grossenhainer Und zum Thema Fangruppen: Hohn gegenüber der Gesellschaft sind sie ja wohl eher selbst, mit Verstößen gegen das Vermummungsverbot etc., :happy::lach::happy:

    Sie machen sogar in der aktuellen Lage weiter. Nähen fleißig Mundschutze für die passende Vermummung und verteilen diese an Pflegedienste. Allein die Szene Köpenick hat schon über 500 Stück zusammen bekommen. Da staunen die Couchpotatos, die ihren Blick auf die Fanszenen nur aus den Medien haben. 8)

    Was ausreichend Testkapazitäten betrifft, die sollten bis dahin auch vorhanden sein.

    Um Ansteckungen während der Geisterspielrunde zu vermeiden, kann man die Spieler auch mal für knapp 2 Monate kasernieren. (Die bundesdeutsche Mannschaft war vor der WM-Beginn 1974 auch 4 Wochen in der Sportschule Malente untergebracht.)

    Ich kann es nur aus meiner Region sagen, dass die Pflegekräfte aufgrund mangelnder Kapazitäten noch nicht einmal getestet wurden. Auch werden aktuell die Krankenhäuser frei gemacht, um Notfall-Betten aufzubauen, und die Pflegebedürftigen werden ungetestet in die Pflegeheime verlegt. Auch bei Sterbefällen wird nicht getestet. Rein statistisch sind wir hier daher sauber. Bleibt nur die Frage, wo plötzlich die Testkapazitäten für die regelmäßigen Tests der Fußballer herkommen sollen. Scheinbar wird das über das Geld geregelt und die Pflegebedürftigen und das für sie notwendige Personal fallen dabei wie immer unter den Tisch. Und es bleibt auch die Frage offen, was passiert, wenn plötzlich Spieler positiv getestet werden und eine Mannschaft unter Quarantäne gestellt wird. Wird diese dann disqualifiziert?

    Das gilt doch aber für viele Branchen. Und z.B. Firmen die im Messebau tätig sind, werden deutlich stärker getroffen, als es bei den Fußball-Konzernen der Fall ist.


    Und wo kommen eigentlich die Kapazitäten her, um die Spieler und den Betreuerstab regelmäßig zu testen, wenn es noch nicht einmal die Möglichkeit gibt, Pflegekräfte auch nur einem Test zu unterziehen? Wir sollten als Gesellschaft erst einmal dafür sorgen, dass es denen gut geht, die für andere sorgen.


    Und das mit den ausbleibenden Steuereinnahmen ist auch nur so ein Tränendrüsen-Argument. Es gibt genug Untersuchungen darüber, dass wenn eine Möglichkeit des Konsums wegfällt, die Menschen für andere Dinge ihr Geld ausgeben. Steuern werden aber auch dort fällig und dann entstehen in anderen Branchen Arbeitsplätze. Vielleicht in anderen Regionen und vielleicht nicht so überbezahlt. Dafür eventuell mehr und nachhaltiger.

    Nur bringt es eben nichts, eine Saison mit aller Macht zu Ende zu spielen, ohne zu wissen, wie es dann überhaupt weitergehen soll. Bringen denn die Champions League-Plätze überhaupt was, wenn es in der nächsten Saison keine Champions League geben wird. Dazu die trostlosen Aufnahmen aus den leeren Stadien. Das schaut sich doch niemand über mehrere Spieltage an. Dazu kommen noch die Sonderrechte für die Bundesliga, die in der Bevölkerung schwer vermittelbar sind. Das Bild, das die Bundesliga abgibt, war schon vor der Corona-Krise nicht sonderlich gut, so langsam wird es aber desaströs bis widerlich. Vielleicht wären eine Massen-Insolvenz und eine darauffolgende Zäsur bitter nötig, um den Kontakt zur Basis wiederherzustellen.

    Aber auch Spiele der DFL machen ob mit oder ohne Zuschauer gegenwärtig keinen Sinn. Der europäische Fußball ist ineinander verzahnt. Was würde es da bringen, allein die Saison zu Ende zu bringen? Dann schafft Mönchengladbach vielleicht die direkte Qualifikation zur Champions League Saison 2020/21, ohne dass die aktuelle CL-Saison überhaupt beendet wurde und gar nicht klar ist, ob und wann es eine Champions League 2020/21 geben wird.



    Gegenwärtig ist es irgendwie schwer vorstellbar, dass es alsbald in Italien oder Spanien weitergehen wird. Vielleicht wäre es das Beste, einfach genau ein Jahr Pause einzulegen und dann im kommenden März die Saison fortzusetzen. Ist dann halt die Spielzeit 2019-21.

    Aber auch auf einem Dorfsportplatz dürften sich die Spieler zu Nahe kommen. Oder man untersagt Zweikämpfe. Zum Ausgleich darf der Ball jedoch nur über fünf Meter geführt werden. :P

    Ich bezweifle sehr stark, dass noch in diesem Jahr Normalität eintreten wird. Der europäische Fußball ist ineinander verzahnt und wer glaubt aktuell daran, dass im September/Oktober die ausgefallenen Europapokalspiele in Italien, Spanien oder England stattfinden werden?


    Mit etwas Glück könnte im Sommer der Amateurfußball in Deutschland weitermachen. Jedoch haben viele Menschen aktuell ganz andere Probleme.

    Das ist ein Punkt, den leider viele vergessen. Ein eigenes Stadion ist gerade in den unteren Ligen eher ein Wettbewerbsnachteil. Gerade wenn dieses sich schlecht für andere Veranstaltungen vermarkten lässt. Daher bringt es dem FC Energie auch nichts, insgesamt mehr Geld zur Verfügung zu haben, wenn dann am Ende weniger für den Kader zur Verfügung steht. Die eine Million Euro an Unterhaltskosten fehlen da im sportlichen Bereich.


    Zum Vergleich zahlt der FC Erzgebirge Aue für sein nagelneues Stadion gerade einmal 350000 Euro im Pacht im Jahr. Ein Geschenk vom Landkreis.

    Der finanzielle Aspekt spielt da oft ein Rolle. Gerade in der dritten Liga ist es finanziell sehr eng, weil die Klubs bis an die Grenze gehen. Und der Kader des HFC dürfte nicht gerade der Günstigste sein.

    Die sportliche Leistung unter seiner Führung war dann aber trotzdem erschreckend schwach. Kaum Torgefahr und die Punktgewinne eher glücklich als verdient. Kann man so machen, aber der Anspruch dürfte bei einem Transferminus von 90 Millionen Euro ein ganz anderer sein. Ich hatte da auch gehofft, dass er es zumindest bis zum Derby durchhält. Die derzeitige Durchschlagskraft wäre uns entgegen gekommen. ;)

    In dieser Saison steht ein Transferminus von knapp 90 Millionen Euro Buche. Ich denke, dass wird im Sommer noch einmal ähnlich werden und dann muss es laufen. Dem Windhorst sein Spielzeug muss dann funktionieren, sonst wird es mit der erhofften Rendite nichts.

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