• hätte heut auch gerne Saisoneröffnung gehabt --- zugegebenermaßen war ich spät dran, 5min vor 7, aber dann nur Cantian-Kassen und davor 80-Meter-Schlangen - desaströs - na, mehr als 2.000 haben es ja trotzdem ins Stadion geschafft, die draußen Wartenden einfach mitgezählt ---- ich hoffe gegen Auerbach oder Schönberg wird diese Kassen-Organisation hinreichend sein ... Setzen ! Sechs !


    (Ähnliches Desaster gabs übrigens in der tollen Union-Oberligasaison vor so 8/9-Jahren. Auftaktspiel gg. BAK, waren wir auch erst zur Halbzeitpause drin ... heute Geld gespart !


    Wird trotzdem ne tolle Saison, aus Fehlern lernen wir (spätestens im Morgenkreis)

  • Das es so happig wird, habe ich selbst im schlimmsten Fall nicht erwartet, aber nun ist es eben so. Dabei hat der FSV Zwickau vor 2113 Zuschauern das Erwartete getan. Trotzdem müssen einige Spieler nicht damit gerechnet haben, dass die Sachsen so energisch drauf gehen, sehr giftig in den Zweikämpfen sind und notfalls den Gegner auch mal umsensen oder "festklemmen", wenn er denn schon mal vorbei zieht. So sind sie durch Lange schon früh in Führung gegangen als die rechte Seite nicht besetzt war, wir dann eigentlich den Ball schon hatten, aber ihn den Zwickauern wieder herschenkten. Das kam ihrer Spielweise natürlich entgegen, aber sie waren auch viel wacher, oft schneller und wir kamen gar nicht auf die Strümpfe. Am Ende der Halbzeit kam schon Muhovic für Schünemann, das brachte etwas Hoffnung, aber einen Ball auf's Tor zu schießen gelang uns trotzdem nicht. Und als dann in der zweiten Hälfte zur selben Spielzeit in der Vorwärtsbewegung ein grober Fehler passierte, war das Spiel gelaufen. Öztürk konnte frei durchlaufen und wurde auch nicht konsequent dran gehindert. In der Schlussphase spielte man einen Freistoß in der eigenen Hälfte so schlecht ab, dass Rehbein ihn nicht annehmen konnte und der Gegner wieder mit 2 Mann durch war. Jetzt muss man erstmal durchpusten und die richtigen Schlüsse ziehen. das war nichts.


    Aufstellung: Hendl - Brunneman (Göwecke), Brendel, Putze, Zurawsky - Schünemann (Muhovic), Güntner - Weidlich, Rockenbach, Pröger (Rehbein) - N'Diaye

  • Am Tag danach ist die Stimmung nicht unbedingt besser, aber ich habe weiter oben ein Misslingen einkalkuliert, alles andere hätte mit Sport auch nichts zu tun. Man sollte das also nüchtern aufarbeiten und die Ruhe bewahren, nicht wie manche Fans gleich alles übern Haufen werfen wollen. Nüchtern betrachtet war der FSV mit 8 alten Kickern in der Anfangsformation, gegenüber 5 bei uns, eingespielter und mit mehr Automatismen ausgestattet. Das wird nochmal dadurch verstärkt, dass Putze und Brunnemann auf anderen Positionen als früher spielten. Zeit wird noch gebraucht, Korrekturen sind denkbar, nötig und normal. Preiß könnte bald wieder eingesetzt werden, eventuell braucht man "Haasi" als lautstarken Dirigenten, weil der Rest so ruhig ist. Ich gehe davon aus, die Analyse ist schon in vollem Gange. Wahrscheinlich war es für mehr als die Hälfte der Spieler das erste Spiel im "Jahn", diesen kleinen Nachteil werden wir dann nach 4,5 Spielen ausgeglichen haben. Was aber unbedingt gleich im nächsten Spiel verbessert werden kann (muss), ist die Körpersprache, die Bereitschaft "männlich" zu spielen. Gute Fußballer neigen manchmal dazu, Zweikämpfe überheblich anzugehen, spielerische Lösungen zu suchen. Das sollte jetzt passé sein, denn so gibt es in der Regio nichts zu gewinnen. Grundsätzlich könnte man auch darüber nachdenken, zwischen kurzen und langen Pässen zu variieren. Sowas ist nicht so ausrechenbar und risikoreich. Die Flügel waren eigentlich oft besetzt, Weidlich hat sich fast den Arm ausgerissen beim Winken. ;) Ich kann mir nicht denken, dass der Trainer solche Möglichkeiten verbietet und bestraft.
    Also: Fleißig und bestimmt an die Arbeit gehen!

  • Peter Türk stellt in der FUWO Fragen zur Mannschaft und im Prinzip sagt er selbst, dass diese Fragen zu früh kommen. Da muss schon noch einiges Wasser die Spree runter fließen, um diese abschließend zu beantworten.
    Er fragt:
    -Ist Kapitän Brunnemann ein rechter Verteidiger? Sicher noch nicht, aber vielleicht packt er es noch. Ich glaube, er muss die Rolle für sich noch annehmen. Er muss selber überzeugt sein, dass kann ich. Fußballerisch sollte es für ihn unproblematisch sein, allerdings muss er öfter als vorher lange Wege gehen. Man wird sehen, ob er kann und will ...
    -Ist der im Mittelfeld stets agile Putze in der Innenverteidigung verschenkt? Muss man sehen. Wir haben andere laufstarke Typen im Mittelfeld und der Trainer will bestimmt mehr Laufstärke hinten im Zentrum.
    -Können die für links vorgesehenen Zurawsky, Göwecke und Pröger gehobenes Liganiveau präsentieren? Ich glaube, Zurawskys beste Position ist das nicht. Er müsste dort bissiger und schneller sein. Göwecke ist gelernter Linlsverteidiger, scheint mir auch schneller zu sein. Mal sehen, ob er demnächst beginnt. Und von dem linken Verteidiger hängt auch viel für Pröger ab. Er braucht Bälle von ihm und das Spielverständnis muss wachsen. Wäre schön, wenn Pröger als Rechtsbeiner auch mal links vorbei käme und ohne sich zu drehen flanken könnte ...
    -Dazu muss sich zeigen, ob der von Stratos gewünschte Stil der langen Ballkontrolle nicht nur erfolgreich umgesetzt, sondern vom eigenen Anhang auch akzeptiert wird. Nicht ganz unberechtigt der Einwurf, ein Teil mag ihn noch nicht. Wenn er allerdings erfolgreich ist, gefällt's den Meckerköppen doch wieder. ^^
    Es werden auch wieder andere Fragen auftreten. Man muss nicht hektisch werden, aber Unpassendes gegebenenfalls korrigieren.

  • Germania Halberstadt und der BFC Dynamo eröffnen im Friedensstadion der Vorharz- und Wurstmetropole den zweiten Punktspieltag der Regionalliga Nordost. Am Freitag kämpfen beide ab 18 Uhr um Rehabilitierung und für eine Rückkehr auf den Pfad der fußballerischen Tugenden. Der Gastgeber, sicherlich mit dem 0 : 1 in Schönberg nicht so arg ramponiert, wie die Gäste, deren Schlappe im Jahn-Sportpark doch sehr heftig ausfiel.
    Was Wechselspielchen nach der alten und vor der neuen Saison betrifft, gab es bei beiden Clubs vergleichbare Dimensionen. Halbe Kader gingen, halbe Kader kamen. Die Dynamos, mit 2 Frischen mehr, hatten bis auf Skade alle Spieler recht früh unter Vertrag, während es sich bei den Germanen doch etwas zog. Ob sich daraus und aus der Tatsache, dass in Hohenschönhausen die Vorbereitung etwas früher begann, Vorteile ergeben, wird der Praxistest am Freitag zeigen. Die Fuchs-Schützlinge sollen an der Maurine mindestens gleichwertig gewesen sein und bei 70 Prozent Ballbesitz nur etliche Möglichkeiten vergeigt haben. Beim Ballbesitz gab es bei uns gegen Zwigge eventuell auch ein Übergewicht, aber Chancen hatten wir knapp zwei.
    Im vorigen Jahr waren die beiden Teams, als Tabellenneunter bzw. -fünfter, nur 8 Punkte auseinander, wobei die Gastgeber 9 Tore mehr schossen, aber auch 18 Bälle mehr aus dem eigenen Netz holen mussten. Die reichlich veränderten Kader sollen sicherlich helfen, die Schwachstellen, sprich das Halberstädter Defensivverhalten und die Berliner Offensivleistung, auszumerzen und das Niveau anzuheben. So versuchte es Henri Fuchs gleich mit 4 neuen Kickern zu Beginn, ließ noch 2 später kommen, wir hatten sogar 6 Dynamo-Debütanten dabei und brachten am Ende noch Göwecke dazu. Nun ist interessant, welche Schlussfolgerungen beide Trainer daraus ziehen.
    Wird also Thomas Stratos sagen, ich gebe allen Jungs die Chance es besser zu machen? Wird er seine erste Startformation über den Haufen werfen? Oder wird er gezielte Veränderungen im kleineren Rahmen vornehmen? Letzteres könnte ich mir vorstellen. Auf Aktionismus wie Straftraining u.ä. hat er verzichtet und nach außen hin behält er sowieso immer die Ruhe. Ich wünschte mir, er hat seinen "Kombinierern" aber verklickert, dass mit Arroganz und ohne vollen Körpereinsatz kein Blumentopf zu gewinnen ist. Wenn der zu erkennen ist, sehen die Fans sicherlich auch gerne über Fehler hinweg. Denn es ist klar, so viel Veränderung braucht eine Weile um alle aneinander zu gewöhnen.
    Der Anhang hat jedenfalls nicht die Absicht, Niederlagen einfach abzulegen und unverdrossen optimistisch nach vorne zu blicken. Beim BFC wirkt es immer so, als wäre die scheinbare Euphorie mit einem Knall verpufft. So gelang es diesmal kaum, eine Kolonne von Berliner Fahrzeugen in den Vorharz zu organisieren. Das größte Gefährt wird ein Kleinbus sein ...
    Was auch immer im Friedensstadion passiert, unsere Jungs sollten sich nach dem Spiel nichts vorzuwerfen haben. :rolleyes:

  • Was geht denn da in Halberstadt ab?!


    Das nenn ich mal ne Antwort, auf das letzte Spiel ... :D


    Glückwunsch zum klaren Sieg.

    Berliner Meister:


    1955, 1964, 1971, 1979, 1981, 1983, 1991, 2001


    Meister der Oberliga Nordost:


    2019


    Wichtigste und bekannteste Spieler:


    Jürgen Reimann, Michael Sobeck, Thomas Grether, Timo Hampf, Besart Berisha, Halil Savran, Christian Stuff, Uwe Lehmann (jetziger Trainer), Björn Bandermann (LEGENDESTATUS), Danny Kempter, Kadir Erdil, Sebastian Reiniger, Christian Gawe, Maik Haubitz, Thomas Brechler (LEGENDENSTATUS) ...


    Es werden mit Sicherheit noch einige folgen - die das Spiel der 47er präg(t)en ...

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