SV Blau-Gelb II Saison 2012/13

  • Auf gehts in die neue Saison! Die Staffeln stehen fest, die Saisonvorbereitung beginnt.


    Für uns als Aufsteiger kann das Ziel nur ganz klar Klassenerhalt heißen. Wir haben kaum Ab- und Zugänge, jedoch wollen unseren Jugendstil weiter fortsetzen und mit dieser jungen Mannschaft weiterhin attraktiven offensiven Fußball spielen. Zudem werden wir wieder einige A-Jugendliche in unser Team integrieren und sie auf den Männerfußball vorbereiten.


    Saisonauftakt ist am 8.7. im Stadion, danach wird es einige Trainingseinheiten mit der ersten Mannschaft geben (wer unter Trainer Rohde schon mal eine Vorbereitung mitgemacht hat, weiß, was auf ihn zukommt :thumbsup: ). Zudem sind zwei Testspiele geplant:
    22.7. SG Nordring, 28.7. SV Empor III und am 5.8. findet die Qualifikation für den Pokal statt.


    Also Männer, packen wir es an. Sich jetzt in der Vorbereitung quälen und malochen und dann die Früchte der Arbeit während der Saison ernten ;)

  • Gegner im Pokal ist der FV Wannsee aus der Kreisliga B. Leider auswärts, also steht uns eine Trans-Berlin-Reise bevor. Anstoß ist am Sonntag, den 05.08. um 12 Uhr.
    Ich hoffe auf zahlreiche Beteiligung beim heutigen Lauftraining... So langsam sollte ja auch der ein oder andere Urlauber wieder da sein.

  • Interessante Staffel mit einigen Nachbarschaftsduellen.Schon der Auftakt gegen BW Mahlsdorf wird zeigen,wo die Mannschaft steht.Doch vorher gibt es noch weitere Test´s gegen BSV Blumberg am 26.7. und Fortuna Pankow am 01.08. jeweils zu Hause.Also bis dahin fleißig trainiert,damit der Stammplatz sicher ist.

  • @ JL-Tr: Handelt es sich bei Blumberg und Pankow jeweils um die erste oder um die zweite Mannschaft?! Ich hoffe du hattest einen erholsamen Urlaub und wir sehen uns (zahlreich) am Sonntag um 15 Uhr. Spielen wir auf Rasen oder Kunstrasen?


    P.S.: Unsere Passmappe habe ich und bringe sie am Sonntag dann mit.

  • Die Zweite spielte heute gegen Nordring I 3:3 (1:1). Man wusste durchaus spielerisch zu gefallen und war das bessere Team. Individuelle Fehler führten jeweils zu den Gegentoren, die wir aber bis zum Pflichtspielstart abstellen werden. Als erste Standortbestimmung eine ordentliche Leistung von allen zum Einsatz gekommenen Spielern. Denny hält nen Elfer, die Tore von Felix und Dome, der in seinem ersten Herrenspiel gleich zweimal einnetzte.
    Dienstag ist reguläres Training und Donnerstag um 19:30 Uhr gibts das nächste Spiel gegen Blumberg.

  • SV Blau Gelb Berlin II - Fortuna Pankow II 11:2 (6:2)


    Die Zweite gewann gestern ohne spielerisch zu glänzen gegen einen in der Defensive überforderten Gegner aus Pankow mit 11:2.


    Die Tore erzielten Dome (5), Eike (2), Felix (2); Matze und Memme.

  • SV Blau-Gelb II : BW Mahlsdorf/Waldesruh 1:1 (1:1)




    Nach einer etwas mäßigen Vorbereitung ging es nun endlich in das
    Abenteuer Kreisliga A. Als Aufsteiger ist es natürlich unser Ziel, so
    schnell wie möglich die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu sichern
    und uns zudem auch spielerisch weiterzuentwickeln.




    Als erster Gegner gastierte mit Mahlsdorf eine Mannschaft in unserem
    Stadion, die sich schon lange in der Kreisliga A etabliert hat. Und
    diesen Fakt merkte man ab der ersten Minute: Mahlsdorf spielte von
    Beginn an mit einem hohem Tempo und starkem Pressing. Wir wurden quasi
    in der Anfangsphase überrannt, ohne wirklich zu wissen wie uns geschah.
    Erst nach ungefähr 10-15 Minuten nahmen wir endlich das Spieltempo an
    und versuchten uns selbst das ein oder andere Mal durchaus gefällig in
    der Offensive. Doch gerade, als wir uns so langsam fingen, setzte
    Mahlsdorf einen gekonnten Nadelstich und netzte nach einem Freistoß zum
    Führungstreffer ein. In der Folgezeit waren wir zwar noch mehr bemüht,
    der richtige Zug zum Tor oder das fehlende Quäntchen Glück fehlte aber.
    Erst nach einem langen Ball aus der Abwehr heraus konnte unser neuer
    Jungstürmer Amelung gekonnt den Ausgleichstreffer erzielen, der die
    blau-gelben Gemüter schon ein wenig beruhigte.


    Die zweite Halbzeit nutzte Mahlsdorf für noch mehr Offensivdrang. Unsere
    Vorstöße wurden immer ungefährlicher, man besann sich quasi knappe 45
    Minuten nur aufs Verteidigen. Mit ein bisschen Cleverness kann einer der
    wenigen Konter mit einem Tor belohnt werden, auf der anderen Seite kann
    man sich beim starken Torhüter Schubert und dem Pfosten bedanken, dass
    man nicht selbst in Rückstand geraten ist. Es fehlte im Gegensatz zur
    ersten Halbzeit an der nötigen Kreativität und am Durchsetzungsvermögen
    in der Offensive, was jedoch von den zu kopflos agierenden Mahlsdorfern
    nicht ausgenutzt wurde.




    Fazit:


    Am Ende steht ein Unentschieden, worüber wir sicherlich mehr glücklich
    sind als unser Gegner. Dass in der Kreisliga A ein ganz anderer Fußball
    gespielt wird als in der B, sollte uns jetzt allen bewusst sein und
    deshalb müssen wir auch weiterhin hart an uns arbeiten, um das
    realistische Ziel Klassenerhalt zu packen! Trotzdem kann man auf diesen
    Punkt gegen einen robust agierenden Gegner aufbauen und auch zufrieden
    sein, da trotz spielerischer Mängel der Kampf und Einsatzwille gestimmt
    hat. Es gilt nun also, unser Spiel weiter zu verbessern um gemeinsam das
    Abenteuer Kreisliga A erfolgreich anzugehen! :bindafür:

  • Also wenn ich den Spielbericht von HE-3 richtig gelesen habe, ist Euch ja durchaus zu diesem Punktgewinn zu gratulieren. Das tue ich dann hiermit natürlich. Und für die weiteren Spiele kann man nur mit auf den Weg geben: Zahn putzen und weiter knabbern. Mühsam ernährt sich bekanntlich...! Viel Erfolg wünsch ich Euch. :halloatall:

  • Verdiente Niederlage gegen einen Aufstiegsaspiranten


    SSC Südwest - SV Blau-Gelb II 3:0 (1:0)


    Am gestrigen Sonntag traf man sich bei frostigen 38 °C in der Sochos-Sportanlage in Steglitz bei der ersten Mannschaft des SSC Südwest, die sich als internes Ziel den Aufstieg in die Bezirksliga gesteckt hatten. Leider mussten wir auf Grund von beruflichen Verpflichtungen und Urlauben auf einige Spieler verzichten, konnten jedoch trotzdem mit 14 Mann aufgaloppieren.


    Südwest machte von der ersten Minute an das Spiel, was sich auch in den folgenden 90 Minuten nicht ändern sollte. Wir standen jedoch relativ kompakt und verteidigten konzentriert, so dass es eine Weile dauerte bis die Steglitzer ihre ersten zwingenden Chancen bekamen. Diese wurden aber entweder fahrlässig vergeben oder vom glänzend aufgelegten Klingbeil im blau-gelben Tor vereitelt. Erst nach ca. 30 Minuten konnte unsere Abwehrreihe nach einem relativ unnötigem Ballverlust überspielt werden und wir kassierten das 0:1 aus kurzer Distanz.
    In der Folge ließen wir aber den Kopf nicht hängen und kamen noch zu zwei sehr guten Kontermöglichkeiten über Kolmsee. Bei der ersten erreichte jedoch der Querpass Reichel nicht und bei der zweiten konnten ein Steglitzer Verteidiger auf der Linie klären. So gings in die Halbzeit, wobei Südwest mit gefühlten 70 % Ballbesitz das spielbestimmende Team war.


    Die zweite Halbzeit begann wie die erste und wir fanden uns zunächst in der Defensive wieder. Es dauerte dann ca. bis zur 60. Minute bis Südwest zu einer 100%-igen Torchance kam. Ein Textilvergehen von Klaeke wurde mit Elfmeter für Südwest geahndet. Ob da wirklich was war, können wohl nur die beiden Beteiligten sagen, von außen war da nicht viel zu sehen. Es passte jedoch zur heutigen Leistung von Klingbeil, dass er nicht nur den scharf geschossenen Elfmeter sondern auch die folgenden beiden Nachschüsse parierte. Dies sollte ein emotionaler Weckruf für uns sein, denn wir besannen uns zunehmend wieder auf unser Offensivspiel. Jedoch konnten die klaren aber nicht besonders zahlreichen Chancen unserseits auf Grund von Verspielt- bzw. Unkonzentriertheit nicht zum Ausgleich verwertet werden.
    In der Folge merkte man aber den zunehmenden Substanzverlust in unserem Mittelfeld. Diesen nutzten die Steglitzer aus und stellten durch ein Solo eines Innenverteidigers über den halben Platz mit anschließendem Pass in die Schnittstelle und einem schnell gefahrenen Konter über unsere rechte Seite den 3:0 Endstand her. Am Ende grenzte es etwas an Quälerei, dass der Schiri bei den äußerlichen klimatischen Bedingungen und dem klaren Spielstand noch 4 Minuten nachspielen ließ.


    Fazit:
    Eine verdiente Niederlage beim Aufstiegsaspiranten Südwest, die uns an diesem Tage körperlich und spielerisch überlegen waren und so folgerichtig als Sieger vom Platz gegangen sind. Nur bei nahezu perfekter Chancenauswertung wäre hier wohl was möglich gewesen.
    Jetzt heißt es gegen den nächsten Bezirksliga-Absteiger aus Heiligensee an der heimischen Rennfieldroad zu punkten, wo es gilt wichtige Punkte für den Klassenerhalt zu holen.

  • Findet das Spiel am Wochenende am Samstag oder am Sonntag um 12.00 Uhr statt? Rasen/Kunstrasen?


    Bei Fussball.de steht Sonntag, auf eurer Homepage Samstag? M.E. wurde das Spiel auf Sonntag verlegt!?


    Danke im voraus.


    Gruß


    Ralf Jäntsch

  • SV Blau:Gelb II : Arminia Heiligensee 0:5 (0:2)


    Mit Arminia Heiligensee war heute ein Bezirksligaabsteiger zu Gast, der seinen Aufstiegsansprüchen bisher nicht gerecht geworden ist. Für uns galt, den Ligastart nicht völlig zu verpatzen und die ersten drei Punkte in der neuen Liga einzufahren.


    Doch unglücklicher kann eine Halbzeit aus unserer Sicht nicht laufen. Gute Chancen, guter Spielaufbau, doch der Gegner geht mit einer 2:0-Führung in die Kabine. Das erste Tor fiel nach einem astrein gespielten Konter, das 0:2 nach einer Ecke. So weit so gut, wir konnten mit unserer Leistung eigentlich zufrieden sein. Wir waren mehr als ebenbürtig, doch was bringt eine gute Leistung, wenn die Tore vorne nicht fallen und hinten zugelassen werden?!
    In der zweiten Halbzeit wollte man unbedingt das Ergebnis drehen (was durchaus im Bereich des Möglichen gelegen hätte), jedoch verkrampfte man zunehmend und scheiterte an den eigenen Nerven. Paradoxerweise geschah dies erst, als die Gäste nach einer gelb-roten Karte nur noch zu zehnt auf dem Platz standen. Ein perfekt geschossener Freistoß zum 0:3 brach uns dann das Genick und das Team gab sich auf. Am Ende stehen ein 0:5, ein verpatzter Start in die Saison und viele offene Fragen.


    Fazit:
    Ein cleverer Gegner zeigte uns heute, wie man sein Spiel durchzieht. Die Gäste hatten kaum was zu melden, gefielen aber durch blitzschnelle Angriffe und einer optimalen Chancenauswertung. Im Gegensatz dazu stehen wir ohne Zählbares da, weil wir nicht in der Lage waren, eine gewisse Intelligenz ins Spiel zu bringen. Oftmals fehlte der letzte entscheidende Pass oder man machte sich das Leben durch mangelndes Spielverständnis selbst schwer. Muss man leider so knallhart sagen. Resultat sind 0 Punkte und eine 0:5-Heimklatsche gegen einen nicht wirklich besseren Kontrahenten aus Heiligensee.

  • Mit viel Zweikampfhärte und viel Motivation verdient bei Traber Mariendorf mit 2:4 (1:2) gewonnen


    Aufgebot Blau Gelb II: Schubert - Aydin, Klein, Liskow - von Elm F., Kiss, Reichel, Gelsdorf, Höftmann - Hübner, Amelung
    Tore: 1:0 (3. min), 1:1 Liskow (12. min), 1:2 Amelung (25. min) - 1:3 Reichel (60. min), 1:4 Höftmann (70.min), 2:4 (80.min)
    gelbe Karten: Liskow (75. min)
    Wechsel: von Elm H. für von Elm F.
    Zulic für Reichel
    Utter für Hübner
    alle in der zweiten Hälfte


    Spielbericht:


    Bei perfektem Fußballwetter, welches angenehme 20-25 °C und leichte durchgehende Bewölkung als Ursache hatte musste Blau Gelb bei bis dahin ebenfalls noch sieglosen Mariendorfern zum ersten richtigen Kellerduell antreten. Der merkwürdig anmutende Kunstrasenplatz, der sowohl mit einer Sandschicht als auch teilweise mit Granulat hergerichtet war, ließ sich widererwartend sehr gut bespielen.
    Der erste derbe Dämpfer seitens der Blau Glelben ließ nicht lang auf sich warten, da man es schon in etwa der dritten Minute versäumte den Ball im eigenen unter Druck geratenen Spielaufbau sicher zu klären, sodass wir unsortiert in die Defensive gebracht wurden. Traber nutzte die Gelegenheit eiskalt aus und schloss mit einem 20m-Schuss zwar etwas überhastet ,jedoch erfolgreich mit einem sehr platzierten Schuss ab. Torhüter Schubert war zwar noch mit den Fingerspitzen dran, konnte den frühen Rückstand aber auch nicht mehr verhindern. Alle die jetzt mit bösem erwachen an die letzte Woche dachten, in der wir uns viel zu oft haben auskontern lassen, wurden jedoch im positiven überrascht. Nach dem Gegentor standen wir in der Defensive sicher und kompakt und konnten fast alle Zweikämpfe für uns entscheiden, sodass der Gegner bis auf eine Torschusschance nur noch mit langen Bällen durchkam, die von unserem gut aufgelegten Torhüter jedoch weggefangen wurden. In der Offensive präsentierten wir uns trotz einiger Veränderungen in der Startaufstellung sehr Kombinationsstark und konnten den Gegner ein ums andere Mal in die Bedrängnis bringen.
    Den Ausgleich erzielte Liskow nach Ecke von Kiss, der den Ball völlig freistehend vom Fünfer ins Tor köpfte. Nach dem 1:1 waren wir klar die bessere Mannschaft, was sich vor allem in der Vielzahl gewonnener Zweikämpfe darstellte. Die Führung war eine schön anzusehende Ballstafette über unsere linke Seite, bei der Höftmann, Kiss und Reichel Amelung in die Gasse schickten, der geschickt unter Bedrängnis in die Lange Ecke schoss. Ankreiden lassen müssen wir uns nur, dass wir zur Halbzeit noch keine höhere Führung für uns verbuchen konnten, da wir noch einige gut rausgespielte Chancen ungenutzt ließen.
    In der zweiten Hälfte, die wir ohne Spielerwechsel angingen ließen wir uns zu Beginn etwas von der Nervosität des Spiels anstecken, dass durch einige ruppige Fouls beider Mannschaften ausging. Demzufolge waren wir nicht mehr so kompakt in der Defensive gestaffelt, sodass wir uns mit viel Kommunikation auf dem Platz immer wieder neu sortieren mussten. Allerdings muss man auch dem Schiedsrichter zugute halten, dass er durch sein präsentes Auftreten darauf verzichten konnte mit gelben Karten um sich zu schmeißen. Blau Gelb war in der zweten Hälfte darauf bedacht hinten sicher zu stehen und durch gefährliche Konter für Entlastung zu sorgen. Dies ist uns auch immer wieder gut gelungen. So kamen wir durch einen guten Konter über rechts zum verdienten 1:3 durch Reichel, der eine scharfe Hereingabe von der Grundlinie von Elm F. ins Tor knallte. Auch das 1:4 erzielten wir mittels Konter, bei dem Höfmann den langen Ball vor dem herausgeeilten Torhüter erwischte und danach umständlich mit dem schwachen Fuß einschieben konnte. allerdings muss auch gesagt sein, dass wir es gerade nach der deutlichen 1:4-Führung versäumt haben den Ball ruhig in unseren eigenen Reihen laufen zu lassen, sodass wir den Gegner viel zu lange im Spiel gehalten haben. Das 2:4 des Gegners war praktisch eine Wiederholung unseres ersten Gegentores, da wir es wieder versäumt haben den Ball rechtzeitig lang zu klären. So konnte der pressende Gegner an unserem 16 ner den Ball erkämpfen und nach einer flachen Hereingaben völlig freistehend aus 15 Metern einschieben.
    Glück für Blau Gelb war, dass das 2:4 nicht für ein wirkliches Aufbäumen des Gegners sorgte, die zwar aufgrund ihrer Umstellung nun permanent mindestens drei Mann vorne hatten, jedoch keine guten Chancen erarbeiten konnten oder aus schlechtem Winkel den Ball am Tor vorbeijagten. Ebenso kam es uns zugute, dass der Gegner uns oft im zentralen Mittelfeld gewähren ließ, obwohl sie beide Tore erzielten, wenn sie dort gepresst haben.


    Fazit: Gegen einen nicht sonderlich staken Gegner hat uns heute unsere Leidenschaft und unser Kampfgeist zum Sieg verholfen. Gegen stärkere Gegner müssen wir jedoch eine bessere Chancenauswertung an den Tag legen und unsere individuellen Fehler abstellen.




    SW#6: Die Zeiten der Wechsel bekomme ich nicht mehr zusammen, kann auch sein, dass wir noch mehr gelbe Karten bekommen haben.

  • Nachtrag vom letzten Wochenende:


    Gegen einen direkten Mitkonkurrenten um die Plätze vor den Abstiegsrängen verlor man zu Hause gegen SV Bau Union mit 2:3. Spielerisch konnten wir leider nicht überzeugen, ein Punkt wäre aber trotzdem verdient gewesen. Man konnte sogar die zwischenzeitliche Führung der Gäste in ein 2:1 umwandeln, am Ende vergeigte man jedoch einen möglichen Punktgewinn durch leichtfertige und blauäugige Abwehrarbeit. Doppelter Torschütze für uns war Amelung.


    Eine Woche später ging es zum nächsten Konkurrenten nach Marzahn. Der 1.FC Marzahn nahm das Spiel auch gleich in die Hand und brachte unsere Abwehr mehrmals arg in Bedrängnis. Folgerichtig auch der frühe Führungstreffer. Auch danach hatten wir große Probleme im Spielaufbau und waren kaum konzentriert bei der Sache. Aus heiterem Himmel jedoch der Ausgleichstreffer durch einen direkt verwandelten Freistoß von Kiss. Doch von Aufbäumen auch danach keine Spur, Marzahn ging sogar durch einen vertretbaren Elfmeter und einem Kopfballtor mit 3:1 in Führung. Kurz vor der Pause erhielten wir jedoch auch einen Elfmeter, den wiederum Kiss sicher einnetzte. Mit einem knappen aber schmeichelhaften Rückstand ging es in die Pause.
    Auch in der zweiten Halbzeit agierten wir lange Zeit viel zu kopflos und waren in der Offensive alles andere als zwingend. Marzahn hatte in dieser Phase mehrere Riesen auf den Füßen, konnte glücklicherweise jedoch keinen davon in ein Tor umwandeln. Doch irgendwann war das Glück überstrapaziert und das überfällige 4:2 fiel nach einem lupenreinen Konter. Als es eigentlich schon fast zu spät war, bäumte man sich jedoch auf und Klaeke konnte nach einem klasse Angriff den Anschlusstreffer erzielen. Als kurz vor Schluss der eingewechselte Hübner das 4:4 machte, konnte man sein Glück kaum fassen. In einer hektischen Schlussphase mit zwei Platzverweisen für die frustrierten Marzahner brachte man irgendwie diesen einen Punkt über die Zeit. Am Ende steht ein mehr als glücklicher Punkt in einem hektischen Spiel, welches durch einen unsicheren Schiedsrichter ohne klare Linie geführt wurde.


    Fazit:
    Zwei Spiele, ein Punkt. Das ist leider viel zu wenig im Kampf um den Klassenerhalt. Gegen Bau Union verlor man durch eigene Dummheit (muss leider so drastisch gesagt werden), gegen Marzahn hatten wir mehr als Glück. Trotzdem war das heutige 4:4 für die Moral ein ganz wichtiges Signal. Wir müssen aber vor allem im spielerischen Bereich noch weiter hart an uns arbeiten und auch mal einen Sieg erzwingen. Nächste Woche haben wir gegen den Mitaufsteiger SFC Friedrichshain II die Chance, uns erstmal aus dem Keller zu befreien. Dafür muss jedoch Einstellung, Kreativität und der unbedingte Wille erkennbar sein, sonst wird es für uns leider diese Saison sehr schwer. Also Männer, lasst uns hart an uns arbeiten und und dann können wir uns auch wieder mit einem Sieg belohnen!

  • SV Blau-Gelb II : SFC Friedrichshain II 2:2 (1:2)


    Das nächste Big-Point-Spiel innerhalb von 3 Wochen. Und leider sind wirwieder an und selber gescheitert, um wichtige 3 Punkte einzufahren. Gegner war das Kellerkind und Mitaufsteiger SFC F'hain II, die diese Saison noch nicht gewinnen konnten, trotzdem aber durchaus durch eine gefällige Spielweise zu überzeugen wussten.
    Erster Aufreger schon vor dem Spiel: der Schiedsrichter erschien eine halbe Stunde zu spät, das Spiel war kurz vor der Absage. Angepfiffen wurde es letztendlich doch mit ordentlicher Verspätung. Und diese "Zwangspause" vor dem Spiel schien uns überhaupt nicht bekommen zu sein. Schon in den ersten Zügen des Spiels verschlief die Abwehr völlig die Arbeit, unser Keeper konnte den freistehenden Stürmer im Strafraum nur noch mit einem Foul bremsen und schon lag man durch einen verwandelten Elfmeter mit 0:1 in Rückstand. Auch in den folgenden Minuten klappte überhaupt nichts bei uns und Friedrichshain nutzte unsere haarsträubenden Fehler eiskalt aus. Nach einem krassen Abstimmungsfehler zwischen Abwehrspieler und Torwart brauchte sich der gegnerische Stürmer nur noch bedanken und erzielte aus kurzer Distanz alleine vor dem Tor das 0:2. Doch auch das zweite Tor war für uns kein Weckruf: mangelnder Spielaufbau und schlechte Körpersprache waren Anzeichen dafür, dass es überhaupt nicht lief. Kurz vor der Pause erhielten wir jedoch ein willkommenes Geschenk des Schiedsrichters: nach einem Allerweltszweikampf pfiff er einen Strafstoß für uns und stellte den gegnerischen Spieler mit gelb-rot vom Platz. Amelung nahm dankend an und erzielte sicher den Anschlusstreffer.
    In der zweiten Halbzeit legte man nun eine deutliche Schippe drauf und berannte das Tor der Friedrichshainer, die es aber verstanden, geschickt und souverän zu verteidigen. Wir präsentierten uns oftmals zu ideenlos und waren hauptsächlich durch Fernschüsse gefährlich. Die Erlösung dann wieder durch Amelung, der in einem der wenigen lichten Momente mustergültig in Szene gesetzt worden ist und cool abschloss. Doch auch das zwischenzeitliche 2:2 war eigentlich viel zu wenig, wenn man bedenkt, dass wir mehr als eine Halbzeit in Überzahl spielten. Die Abwehr stand zwar jetzt stabil und ließ nur noch wenige Angriffe der Gäste zu, aber in der Offensive haperte es deutlich an Kreativität und Durchsetzungsvermögen. So blieb es im Endeffekt bei einem für uns enttäuschenden Unentschieden.


    Fazit:
    Wie letzte Woche in Marzahn schafften wir es wieder, einen Rückstand aufzuholen. Auf diese Moral kann man stolz sein, auf alles andere leider nicht. Wir verstehen es momentan nicht, Souveränität und absoluten Willen auszustrahlen und bringen uns selbst durch krasse Fehler ins Hintertreffen. Von möglichen 9 Punkten gegen direkte Konkurrenten aus der unteren Tabellenhälfte holten wir gerade einmal 2 Punkte, das ist leider viel zu wenig. Auch gegen Friedrichshain verkrampfte man wieder und tat sich extrem schwer gegen einen cleveren, tiefstehenden Gegner. Doch genau gegen diese Gegner müssen die nötigen Punkte gegen den Abstieg gesammelt werden. Jeder sollte sich selbst hinterfragen, ob die gebotenen Leistungen reichen oder ob man sich steigern kann/möchte/muss. Denn nächste Woche in Adlershof brauchen wir sicherlich mehr als nur eine starke Moral und einen wohlgesonnenen Schiedsrichter, um erlösende 3 Punkte einzufahren...

  • Adlershofer BC II : SV Blau-Gelb II 5:1 (2:1)


    Klares Ergebnis, keine Chance gegen einen guten Gegner und ein normales Resultat, wenn ein Kellerkind gegen eine Mannschaft aus dem oberen Tabellendrittel spielt...das alles könnte man sich denken, wenn man das Ergebnis sieht. Paradoxerweise spiegelt dieses jedoch nicht das komplette Spiel wieder und wir werden uns wohl noch eine ganze Weile fragen, was da heute passiert ist.
    In der ersten Halbzeit kombinierten wir einige Male stark und hatten gute Chancen ohne Ende. Es sprang sogar ein Tor heraus durch einen Schuss vom Topscorer Amelung. Auch in der Folgezeit spielten wir gefällig nach vorne und zeigten attraktive Kombinationen. Aus heiterem Himmel der Ausgleich für die Gastgeber nach einer Ecke, kann passieren. Doch dann nahm das Unheil seinen Lauf. Nach einem Katastrophen-Rückpass brauchte sich der Adlershofer Stürmer nur noch bedanken und erzielte die unverdiente Führung! Bis zum Halbzeitpfiff ließen wir noch einige Hochkaräter fahrlässig aus. Als es in die Kabine ging, wusste wohl nicht mal der Gegner, wieso sie hier führten.
    Für die zweite Halbzeit nahm man sich viel vor, war man doch spielerisch besser! Problem war nur, dass ABC weiterhin kaltschnäuzig vor dem Tor agierte, unsere krassen Fehler gnadenlos ausnutzte und unsere Hoffnungen mit dem 3:1 schnell zunichte machte. Aber auch das ist noch aufzuholen (siehe die letzten Wochen). Doch wenn man nach dem Anstoß direkt als letzter Mann den Ball dem gegnerischen Stürmer überreicht und der nur noch dankend das Geschenk zum 4:1 annimmt, wird das nichts mit der geplanten Aufholjagd. Nun gab sich das Team sichtbar auf und war kaum noch im Stande, spielerisch zu glänzen geschweige denn überhaupt sich gegen diesen unerklärlichen Rückstand aufzubäumen. ABC erzielte dann noch das fünfte Tor und unser rabenschwarzer Tag war perfekt.


    Fazit:
    Unerklärliches Spiel, wir bestimmen eine Halbzeit, lassen etliche Chancen fahrlässig liegen und der Gegner, der keinesfalls besser warals wir, schenkt uns insgesamt 5 Tore ein. Einen bitteren Tag kann man immer haben, das kommt vor. Aber wenn man ein Spiel so krass verloren gibt, wie wir das heute taten, blicke ich in keine rosige Zukunft!!! Körpersprache, Motivation und Konzentration haben nach dem 1:2 überhaupt nicht mehr gestimmt und dann kriegt man halt dann eine deftige Klatsche. Draufhauen bringt ja nun auch nichts, aber es muss langsam ein Ruck durchs Team gehen sonst finden wir uns schneller als gedacht wieder in der Kreisliga B wieder. Wir haben jetzt zwei Wochen Zeit, uns zu regenieren und endlich einen Konsens zu finden, wie sich endlich wieder der Erfolg einzustellen hat! Jeder einzelne Spieler ist jetzt gefragt, seinen Anteil daran zu leisten und seine persönlichen Interessen und Eitelkeiten in den Hintergrund zu stellen um endlich wieder im TEAM erfolgreich zu sein. Dem Charaktertest müssen wir uns stellen, heute taten wir es leider nicht...

  • Männer, Männer. Was muß ich hier lesen. Das klingt ja am Ende ein klein wenig nach "Abschenken". Das kann man sich als Liganeuling ganz bestimmt nicht oft leisten. Ausserdem kenne ich das von Blau-Gelb ja nun fast überhaupt nicht. Also wascht Euch mal gegenseitig ordentlich den Kopf und dann strafft Euch wieder. Jetzt gilt es erstmal Punkte einzufahren. Das muß nicht unbedingt schön aussehen. Im Gegenteil, jetzt sind erstmal die ganz elementaren Tugenden gefragt. Charakter halt, wie es HE-3 völlig richtig anmerkt.
    Also, demnächst möchte ich wieder positivere Ergebnisse von Euch lesen. Ich weiß, das Ihr das drauf habt. Jedoch nur mit "schnicksen" allein wird das nichts (kenn doch meine Pappenheimer 8) ).


    Mit sportlichen Grüßen aus Bernau

  • SV Blau-Gelb II : SF Johannisthal II 2:7 (1:2)


    Nächster Rückschlag im Abstiegskampf: Gegen einen nicht wirklich stärkeren Gegner verlor man mehr als deutlich und offenbarte wieder einmal katastrophale Schwächen!
    Dabei gibt es einige Parallelen zum letzten Auswärtsspiel in Adlershof. In der ersten Halbzeit gefiel man durchaus durch spielerisches Können und ließ den Gegner kaum zum Zuge kommen. Gute Kombinationen und große Laufbereitschaft waren Faktoren für eine mehr als couragierte Leistung. Doch wenn man Pech am Hacken hat, hat man halt Pech am Hacken. Erst vergab Kolmsee mit einem Pfostenschuss die verdiente Führung, wenig später zeigten sich die Johannisthaler eiskalt vor dem Tor und erzielten die Führung. Kurz vor der Pause holte der agile Senf einen Elfmeter heraus, den Kolmsee sicher zum Ausgleich verwandelte. Doch anstatt dieses Unentschieden in die Halbzeit zu bringen, befand man sich direkt nach dem Anstoß im kollektiven Tiefschlaf und die Gäste konnten quasi im Gegenzug und unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff die erneute Führung erzielen. Bei beiden Gegentreffern sah unser Keeper nicht gut aus, doch auch das mangelhafte Defensivverhalten tat sein Übriges.
    Trotzdem machte die gezeigte Leistung Mut für die zweite Hälfte und tatsächlich konnten wir durch Amelung den erneuten Ausgleich erzielen. Aber anstatt aus den eigenen Fehlern zu lernen, machte man sie einfach nochmal! Wieder erzielten die Sportfreunde direkt nach dem Anstoß den Führungstreffer und dadurch war es um unser Team wieder einmal geschehen. Nur wenige Minuten nach dem Schock kassierte man den vierten Gegentreffer nach einem sauber gespielten Konter, die Moral war mal wieder gebrochen und man ergab sich seinem Schicksal. Es folgten die Treffer 5 bis 7 für die effektiven Johannisthaler und die nächste Klatsche war perfekt.


    Fazit:
    Wieder einmal machen wir einen zunächst spielerisch unterlegenen Gegner durch eigenes Unvermögen stark und blamieren uns am Ende bis auf die Knochen. Die Umstellung auf Viererkette brachte uns nicht die nötige Sicherheit, dazu erwischte unsere Zentrale im Mittelfeld wieder einmal einen rabenschwarzen Tag und hinterließ ein riesiges Loch, welches die Abwehr nicht mehr kompensieren konnte. Am Ende steht wieder einmal eine hohe Niederlage gegen ein Team aus dem Mittelfeld, welche wenig Mut für die kommenden Spiele macht.
    Seit Wochen plädiere ich nun für eine knallharte und selbstkritische Aufarbeitung der letzten Wochen, jetzt stehen alle Spieler in der Pflicht, dieses auch zu tun. Es müssen Veränderungen her, vor allem was Einstellung und Intensität betrifft! Schönspielerei braucht keiner mehr in dieser Situation, es geht hier um "blau-gelbe Tugenden", die uns jahrelang so stark gemacht haben. Einsatz, Wille aber auch hohe Motivation und spielerische Intelligenz. Jeder einzelne MUSS sich selbst hinterfragen, ob er diesen Weg mitgehen will...

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